Dieses Projekt ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen mehreren Gemeinden und öffentlichen Akteuren, die sich für ein gemeinsames Ziel einsetzen:
die Förderung einer lokalen, nachhaltigen und umweltfreundlichen erneuerbaren Energie.
– die drei Gebietskörperschaften (Mont-La-Ville, La Praz und Juriens)
– eine an den Standort angrenzende Gemeinde (Vaulion)
– die Stadt Yverdon-les-Bains, die einen Teil der beteiligten Grundstücke besitzt
– und die Stadt Zürich über ihren Energieversorger (ewz).
Verwaltungsrat
Gemeindevorsteher von Mont-la-Ville
Präsident Verwaltungsrat
Leitung Rechtsdienst ewz
Verwaltungsrat
Gemeindevorsteher von Juriens
Verwaltungsrat
Gemeindevorsteher von La Praz
Direktor Cadcime
Verwaltungsrat
Gemeindeverwaltung von Yverdon-les-Bains
Verwaltungsrat
Leitung Energie
Verwaltungsrat
Gemeindevorsteher von Vaulion
Verwaltung
Leitung Koordination und Rechte
Verwaltungsrat
Leitung Erneuerbare Schweiz
Verwaltungsrat
CFO ENM
Leitung Corporate Finance
Verwaltungsrat
CFO ENM
Leitung Corporate Finance
Geschäftsführer ENM
Leitung neue erneuerbare Schweiz
Der stetig steigende Energiebedarf steht im Widerspruch zur besorgniserregenden Verschlechterung des Klimas. Im Bewusstsein, dass Umweltbelange mittlerweile oberste Priorität haben, hat sich die Gemeinde Mont-la-Ville, die von ewz wegen eines Windparkprojekts angesprochen wurde, rasch zu der ihr vorgeschlagenen umfassenden Partnerschaft bereit erklärt. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden beteiligt sich Mont-la-Ville aktiv an der Schaffung dieser neuen Quelle erneuerbarer Energie.
Der Windpark eröffnet durch seinen Standort in Mollendruz die Perspektive einer auf den Genferseeraum ausgerichteten Entwicklung des Kantons. Ein solches Projekt wäre an Orten mit höherer Bevölkerungsdichte wahrscheinlich nicht denkbar: Es stellt daher für kleine Gemeinden wie Mont-la-Ville eine interessante Gelegenheit dar, sich als Triebkräfte der kantonalen Entwicklung zu positionieren.
Langfristig wird der Windpark Mollendruz ein wichtiges Instrument zur Reflexion für alle Gemeinden am Jurafuss sein, die diese Initiative ergänzen könnten, indem sie sich an der Entwicklung anderer grüner Energien beteiligen und die Installation von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder auch Holzheizwerken initiieren und so die grossen Waldflächen in der Umgebung nutzen. Der Windpark Mollendruz wird das Aushängeschild der Region und ein Motor für die nachhaltige Entwicklung des Kantons sein.
Die Gemeinde Vaulion legt grossen Wert auf Umweltbelange. Unsere Projekte werden stets unter strengsten ökologischen Gesichtspunkten ausgearbeitet, zumal sich unsere Gemeinden im Herzen einer wunderschönen Landschaft befinden, die es zu bewahren gilt. Der Windpark Mollendruz, eine Initiative der umliegenden Gemeinden und von ewz, ist ein Projekt, das wir von Anfang an voll und ganz unterstützt haben.
Vaulion grenzt an den künftigen Windpark, und die Aussicht, an der Entwicklung einer erneuerbaren Energiequelle mitzuwirken, erschien uns von entscheidender Bedeutung. Denn eine solche Ressource verbessert nicht nur unseren Alltag auf umweltfreundliche Weise, sondern stellt zudem eine einmalige Gelegenheit für kleine Gemeinden wie die unsere dar. Gemeinsam an einem Projekt vereint, finden sie die Mittel, sich an einem gross angelegten Vorhaben zu beteiligen und sowohl regional als auch national an Sichtbarkeit zu gewinnen. Es ist in unseren Regionen immer ein Grund zur Sorge, wenn ein Projekt unsere Landschaft verändert und umgestaltet. Doch die Gewährleistung sauberer Energie ist eine Herausforderung für die Zukunft, der wir uns stellen müssen.
Ökologie und Umweltschutz sind wesentliche Aspekte, die im Mittelpunkt der Gemeindeverwaltung stehen. Eingebettet in eine grüne Landschaft mit grosser Artenvielfalt hat La Praz seit vielen Generationen die natürlichen Ressourcen seines Gebiets zu nutzen gewusst, und zwar durch eine schonende Bewirtschaftung der Wälder und eine vielfältige Landwirtschaft. Die Entdeckung des Windkraftpotenzials der Region vor mehr als 15 Jahren eröffnete die Perspektive, eine besonders interessante, aber bis dahin noch wenig bekannte Ressource zu nutzen. Da der nördlich des Gebiets gelegene Bergrücken zu den besten Windverhältnissen des Landes zählt, lag es auf der Hand, diese unerschöpfliche lokale Energiequelle zu nutzen, um künftigen Generationen die Möglichkeit zu geben, ihre Abhängigkeit von nicht erneuerbaren und importierten Brennstoffen zu verringern. Die 200-Seelen-Gemeinde freut sich daher über ihr Engagement an der Seite ihrer Partner im ehrgeizigen Windkraftprojekt von Mollendruz, das es ermöglichen wird, den Energiebedarf in grossem Massstab nachhaltig zu decken und so diese schöne Region in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.
Seit jeher arbeitet die Gemeinde Juriens im Einklang mit der Natur; sie liegt inmitten einer von Bergen und Wäldern geprägten Naturlandschaft, die sie unbedingt erhalten möchte. Der Windpark Mollendruz ist ein Projekt, an dem die Gemeinde seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Gemeinden und der Stadt Yverdon-les-Bains arbeitet, was für eine stärkere regionale Verankerung sorgt. Juriens nutzt bereits Holz als erneuerbare Energiequelle. Die Erschliessung einer neuen grünen Energiequelle, der Windenergie, ist ein grosser Fortschritt für die Region und ein wichtiger Schritt in Richtung einer ökologisch sauberen Zukunft. Diese Initiative ist zudem gleichbedeutend mit einer nicht zu vernachlässigenden wirtschaftlichen Entwicklung. Geografisch weit entfernt von den wirtschaftlichen und touristischen Zentren des Landes: Der Windpark ermöglicht es nicht nur, an der Schaffung eines einzigartigen Projekts mitzuwirken, sondern auch, den Gemeinden nachhaltig eine neue Dynamik zu verleihen. Ein Windpark ist eine faszinierende Landschaft, die oft Teil touristischer Rundwege ist. Es geht natürlich nicht darum, ihn zu einer Attraktion zu machen, sondern sich behutsam auf das Potenzial von Besuchern einzustellen, die in die Region kommen könnten, und dabei stets den grössten Respekt vor der schönen umgebenden Natur zu wahren.
Die Stadt Yverdon-les-Bains engagiert sich für die Energiewende und den Kampf gegen den Klimawandel und wurde mit dem Label „Cité de l’Energie Gold“ ausgezeichnet. Ihr Klimaplan sieht bis 2050 eine zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammende Energieversorgung vor, wobei 40 % davon lokal erzeugt werden sollen. Die Beteiligung am Windparkprojekt fügt sich in eine ausgewogene Energieversorgung ein, die Solarenergie, Wasserkraft, Holz sowie potenziell auch Geothermie umfasst. Die Stadt Yverdon-les-Bains ist Eigentümerin von Almen, auf denen fünf der Windkraftanlagen des Parks stehen, und legt dort Wert auf eine nachhaltige und naturverträgliche Bewirtschaftung.

ewz ist einer der fünf grössten Energieversorger der Schweiz und ein zuverlässiger und nachhaltiger Partner. ewz besteht seit über 125 Jahren und deckt den gesamten Lebenszyklus einer Energieerzeugungsanlage ab – von der Entwicklung über die Projektumsetzung bis hin zum Betrieb der Anlage. Bis 2034 plant ewz eine Stromproduktion, die zu
100 % aus erneuerbaren Quellen stammt. Dazu investiert das Unternehmen in die Stromerzeugung aus Wasserkraft, Solarenergie und insbesondere Windkraft in der Schweiz und im Ausland. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt ewz weiterhin neue Windparks und investiert in diese, darunter den Windpark am Col du Mollendruz und in Provence in der Westschweiz.
Raumplanung – mit Blick auf die Zukunft. Seit 2009 wirkt Jaquier Pointet an der Entwicklung des Windparkprojekts in Mollendruz mit. Das Unternehmen hat die Vermessungsarbeiten durchgeführt und Studien in den Bereichen Raumplanung und Bauingenieurwesen geleitet.
Duvoisin-Groux und sein Unternehmen Green Energy Solutions sind für die Planung des Netzanschlusses des Windparks zuständig.
Das Büro Ilex setzt sich für den Erhalt des Waldes und der Waldweiden ein. Es stellt sicher, dass das Projekt optimal gestaltet wird und keine dauerhaften Auswirkungen auf den Wald und dessen Bewirtschaftung hat.
Dolci Architectes SA hat die Transformatorstation entworfen, über die die von den Windkraftanlagen erzeugte Energie in das bestehende Stromnetz eingespeist wird. Aufgrund ihrer ökologischen Unternehmenswerte ausgewählt, haben die Architekten einen respektvollen und nachhaltigen architektonischen Ansatz entwickelt. Inspiriert von der Waldlandschaft finden Kletterpflanzen und punktuelle Holzelemente mit organischen Formen, die Unterschlupf und Nistplätze für Kleintiere bilden, Eingang in die Architektur des Gebäudes.
Seit 1988 bringen wir Raumplanung und Umwelt in Einklang!
Ecoscan ist ein Umweltberatungsbüro, das sich auf Umweltverträglichkeitsprüfungen und Gutachten zu Fauna und Flora, Lärmbelästigung (Lärmschutz) sowie zum Ressourcenschutz (Luft, Wasser, Boden) spezialisiert hat. Mit einem Team aus Umweltingenieuren und Biologen unterstützen wir Projektentwickler dabei, Natur und Umwelt von der Planung bis zur Umsetzung stärker zu berücksichtigen.

CSD INGÉNIEURS bietet Beratungs- und Planungsdienstleistungen in den Bereichen Umwelt, Geologie, Bauwesen und Energie an. CSD entwickelt wirtschaftliche Lösungen für die Projekte seiner Kunden, stets mit einem „Plus“ für die Lebensqualität und die Umwelt. Im Rahmen des Projekts „Energie Naturelle du Mollendruz“ ist CSD für die geologischen, hydrogeologischen, bodenkundlichen und hydraulischen Untersuchungen zur Planung der Fundamente der Windkraftanlagen und der Montageplattformen sowie für den Grundwasserschutz zuständig.
Der Wald ist ein komplexes Ökosystem, in dem jedes Element seine Rolle spielt.
Bei Passion Forêt SA lassen wir uns von diesem Modell für unser Unternehmen inspirieren. Die Stärke dieses Projekts liegt in seiner Kohärenz. Der Wald schützt den Boden, erhält die Artenvielfalt und bindet Kohlenstoff, während der Wind saubere und unerschöpfliche Energie erzeugt. Zusammen bilden sie einen positiven Kreislauf. Dies ist der Beweis dafür, dass der Mensch mit der Natur statt gegen sie arbeiten kann, um eine nachhaltigere Welt zu schaffen.
RMG Design.
In Zusammenarbeit mit Énergie Naturelle Mollendruz SA hat RMG Design Informationsmaterialien für die Öffentlichkeit entwickelt, um das Windparkprojekt Mollendruz transparent darzustellen.
RMG Design war für die Gestaltung des Lehrpfads von Mollendruz sowie für alle Kommunikationsmittel wie spezielle Websites, Broschüren, Anzeigen, Illustrationen, grafische Gestaltungen und Präsentationsfilme zum Windkraftprojekt und zum Lehrpfad verantwortlich.